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Wesertal-Modell |
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Konzeption |
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Einweihung |
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Konzeption
Es
sind eiszeitliche Vorgänge, denen das Wesertal seine heutige Gestalt
verdankt: zum einen der intensiven Gesteinsverwitterung an den Talhängen
der Weser und ihrer Nebenflüsse unter den extremen Klimabedingungen,
zum anderen der Erosions- und Transportkraft der eiszeitlichen Weser, die
riesige Mengen von Gesteinsschutt stromabwärts transportierte und
in Form von Kies- und Sandbänken im Flussbett wieder abgelagerte.
 
Diese
geologischen Zusammenhänge stellen „die Geschichte" dar, die das Wesertal-Modell
erzählen soll. Seine Umsetzung erfolgt in einer künstlerischen
Form. Dem geologischen Hintergrund entsprechend setzt sich das Wesertal-Modell
aus verschiedenen Elementen zusammen: |
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kantige, in einfachen geometrischen Formen gestaltete Blöcke
aus Gesteinsarten (Buntsandstein, Muschelkalk, Kieselschiefer, Grauwacke,
Porphyr, Granit), die im Weserkies vorkommen, repräsentieren die eiszeitlichen
Hänge des Wesertales. Diese Blöcke werden in einer "Hügellandschaft"
auf ca. 1 m hohen Hügeln arrangiert.
Der
eiszeitliche Zerfallsprozess wird durch kleine Gesteinsströme aus
eckigen Bruchstücken symbolisiert, die jeweils von einer Ecke der
Blöcke ausgehen. Die kleinen Gesteinsströme vereinigen sich in
einem „steinernen Fluss", der die eiszeitlichen Ablagerungen im
Wesertal als Ganzes repräsentiert. Dieser SteinFluss ist so gestaltet,
dass flussabwärts eine zunehmende Rundung der Gerölle und eine
Abnahme der mittleren Korngrösse deutlich wird. |
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Der
SteinFluss mündet in einem Delta, deren Zentrum eine mit Kies besetzte
Kugel
bildet. Die Kugel symbolisiert die perfekte Rundung eines Gerölls
als Endstadium beim Transport im Fluss, im Kontrast zu den eckigen Blöcken.
Eine mit Rippelmarken besetzte Sandsteinplatte vor der Kugel schließlich
symbolisiert die zukünftige, in geologischen Zeiträumen erfolgende
Verfestigung der lockeren Weser-Ablagerungen zu einem festen Gestein. |
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